Tabuthema “Prostatakrebs ” live auf der Bühne…

Männer gehen nicht zum Arzt. Aus Feigheit? Kabarettist Herbert Steinböck ging doch. Rechtzeitig! Nun macht er anderen Mut, ihre Ängste zu überwinden. Auch auf der Bühne.

Aber passen Kabarett und Prostatakrebs zusammen? Ja, nämlich dann, wenn Kabarettist Herbert Steinböck beginnt, Monate der Angst, Verzweiflung, aber auch der Hoffnung zu beschreiben. Dann macht er die Männer im Publikum betroffen. Denn es geht um seine eigenen Erfahrungen und Gefühle, die er beschreibt. Und wie es ihm damals, als ihm die Diagnose „Prostatakrebs“ gestellt wurde, ging. Und wie wichtig es ist, rechtzeitig zum urologischen Check zu gehen. Denn bei früher Diagnose und Therapie ist die Überlebenschance mittlerweile sehr hoch.

Der perfekte Spagat zwischen harmloser Slaptstick hin zum Thema Prostatakrebs wurde durch die anschließende Podiumsdiskussion mit Experten, Unterstützern und Betroffenen geschaffen.

„Männer gehen nicht zum Arzt“…
…wissen Urologen. „Sie haben Angst, dass etwas gefunden werden könnte.“ Dennoch sollte das angeblich starke, aber nicht besonders mutige Geschlecht ab dem 45. Lebensjahr zur urologischen Vorsorgeuntersuchung gehen. „Bei der Routineuntersuchung stellen wir immer wieder Hinweise auf Krankheiten fest, die im Frühstadium leicht behandelt werden können“, so Dr. Dorfinger, xy Arzt bvu, bei der Podiumsdiskussion.

Jeder Monat zählt
„Jeder zwölfte Mann muss damit rechnen, bis zum 75. Lebensjahr an Prostatakrebs zu erkranken. Etwa 1100 Männer sterben jedes Jahr an den Folgen des Prostatakrebses – Aufklärung und Bewusstseinsbildung ist daher ein Gebot der Stunde! Und wird auch von den Männern gefordert: In einer Studie unter Männern (ab 40 Jahren) fordert die breite Mehrheit der Männer, dass in der Öffentlichkeit mehr über das Thema Prostatakrebs diskutiert werden sollte. Nicht zuletzt unter dem Eindruck dieser Befragungsergebnisse hat Astellas Pharma europaweit die Informationsinitiative „Every Month Matters“ mit dem klaren Ziel gestartet, das Wissen zum Thema „Prostatakrebs“ massiv zu verbessern“ so Dr. Miroslaw Lubecki (CEO Astallas Pharma Austria) anlässlich des Events.

„Das Engagement von Selbsthilfegruppen und damit ganz konkreter Menschen, die sich hier einsetzen und Enormes leisten, ergänzt das, was die Pharmaunternehmen mit innovativen Medikamenten leisten können, auf das Beste. Wir sehen daher das ganze Thema Selbsthilfe als eine unentbehrliche Verstärkung unserer Schritte und Maßnahmen, und ich sage es gerne: Hier wird Vieles geleistet, was wir als Pharmaunternehmen nie in diesem Umfang und in dieser Nähe zum Patienten leisten könnten, zumindest nicht mit einem vertretbaren Aufwand“, Dr. Lubecki zum Engagement der Selbsthilfegruppe Prostatakrebs.

Eine Zusammenfassung der Highligts finden Sie unter https://oncotalk.streaming.at